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the circle opens
get your damn life in order
ordinary things
rage
cull thy destination
fuck you, that's my name
hospitality/hostility
we need help, the poet reckoned
long lost friends
infestation is thy fate
bragg











You, the living.

Sicher kein Film für jedermann/-frau. Schwere Kost auf jeden Fall: milchig-düstere Stillleben, die irgendwie nichts und dennoch bekanntes darstellen: absurde Träumereien, Egozentrik der man nichts entgegensetzen mag, Menschen, denen die Lust am Leben längst vergangen ist. Definitiv kein Film für Menschen, die leichte, fröhliche Kost wollen. Wer auf die Idee gekommen ist, diesen Film als "schwarzhumorige Groteske" zu bezeichnen hat ihn sicher nicht gesehen. Denn zum Lachen gibt es nicht allzu viel; zum seltsamerweise bekannt vorkommen dafür umso mehr.
Die Frau, die über die Gleichgültigkeit ihrer Mitmenschen ihr gegenüber lamentiert, dem Verehrer mit Blumenstrauß aber die Tür weist und die Hilfe, ihr Leben in Ordnung zu kriegen paranoid als Angriffe aus ihre Lebensweise, die ihre Probleme erst verursacht, abstempelt.
Der Tubaspieler, der offenbar von seinem Leben gelangweilt ist und auf die Rente spart - womit er dann seine Zeit füllen will, weiß er offensichtlich nicht.
Alles, sei es noch so absurd, scheint irgendwie vertraut zu sein, wenn auch in überzeichneter Form gezeigt.

Morgen ist auch noch ein Tag.


Wer es sehen will: Schauburg, 17:15, "Das jüngste Gewitter"
8.4.08 10:29